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So Kinderlein, hier sind nur alle meine Erzählungen aufgelistet, naja, bis jetzt nicht viel, aber immerhin schon etwas. Ich wünsche euch viel SPaß beim lesen.

Die (nicht ganz so) traurige Geschichte der Caroline

~für meine kleine Caro^^~

Es war einmal ein kleines Mädchen. Das hieß Caroline (mit stummem "e")! Es war ein Mädchen wie jedes andere, bis auf eine Kleinigkeit! Sie hatte einen imaginären Freund names Karl. Sie kannte Karl schon sehr lange. Fast ihr ganzes Leben lang. Sie und Karl waren gut befreundet und wussten fast alles voneinander(ich will nicht an der dichterischen Freiheit zweifeln, aber solte sie nicht alles über ihn wissen, wo sie ihn doch erfunden hat?). Alle anderen hielten sie für geisteskrank (was sie im Prinzip auch war), doch sie ließ sich nicht unterkriegen und glaubte weiterhin an Karl. Immer mehr wurde sie von der Gesellschaft ausgegrenzt, doch sie hatte auch immer mehr Spaß mit Karl. Sie war hin und her gerissen zwischen der Realität und Karl, denn im tiefsten Innerem wusste sie, dass Karl nicht real war. (Warum haben die Eltern eigentlich nichts unternommen? Es war doch offensichtlich, dass Caroline durchdreht!) Trotzdem schottete sie sich immer mehr von der Gesellschaft ab. Als sie schließlich eines Tages ganz alleine war, in einer kleinen Berghütte, nur mit Karl, verliebte sie sich in Karl (HEUREKA)! Sie führten eine sehr glückliche Beziehung (irgendwie logisch, Karl konnte ja nie wiedersprechen). Sie hätten ewig so weiterleben können, glücklich und zufrieden, doch im Innerem von Caroline gab es immernoch die Realität und deshalb beschloss sie etwas zu tun (außerdem währe die Geschichte dann erheblich kürzer geworden und viel zu einfach). Öfters ging Caroline jetzt spazieren une eines tages, als sie so durch die Gegend schlenderte, traf sie einen einsamen Wanderer (endlch mal wieder ein realer Mensch, hey)! Sein Name war Detlef-Rüdiger von Kruckulickilackalug. Sie freundeten sich an und hatten sehr viel Spaß zusammen. Als es dann Abend wurde ging Caroline zurück nach Hause. Karl erzählte sie nichts von ihrer begegnung mit Detlef-Rüdiger. Am nächsten Tag traf sie ihn erneut während eines Spazierganges und sie alberten herum und erzählten sich Geschichten. So ging es auch die nächsten Tage weiter. Eines Abends dann, als Caroline wieder einmal sehr fröhlich nach Hause kam, saß Karl am Tisch und sah nicht glücklich aus (also irgendwie ist das ja komisch, weil es ihn in Wirklichkeit ja gar nicht gibt). Er sagte, dass er Caroline die ganzen Tage beobachtet habe und nun das Gefühl habe er könne sie nicht mehr glücklich machen. Deshalb hatte er vor zu gehen. Caroline war den Tränen nahe. Sie liebte Karl doch, oder hatte sie sich schon längst in Detlef-Rüdiger verliebt? Sie wusste es nicht. Plötzlich klopfte es an die Tür. Sie drehte sich um, wischte sich die Tränen aus den Augen und ging zur Tür. Es war Detlef-Rüdiger. Er war ihr gefolgt. Sie fiel ihm um den Hals und gestand ihm ihre Liebe(ich dachte sie wüsste nicht wen sie liebt?!). Seitdem waren sie glücklich zusammen und sie haben sogar geheiratet. Doch nie hat Caroline Karl wiedergesehen. Sie hatte ihn schon längst vergessen, doch das war auch gut so, denn mit Detlef-Rüdiger war sie glücklicher. Doch Karl hatte Caroline nie vergessen und noch immer streift er rastlos und traurig durch die Bergwälder, denn in Wirklichkeit war er nicht nur ein Hirngespinst Carolines, sondern fast real. Er war halt nur für die Menschen sichtbar, die Liebe brauchten, aber keine bekamen und die brauchte Caroline (ich gaube die brauchte etwas ganz anderes)von Karl bevor sie Detlef-Rüdiger kennenlernte.

The End! (so Leute, meine erste Geschichte und ich finde die bietet schon ein wenig Diskussionsstoff. Ihr könnt euch ruhig im GB austoben^^!)

Das Sandmännchen

Dort wo die Blumen bunt aufblühen, Zwischen den Weiden mit den Kühen, In einem Wald ganz tief versteckt, Sitzt ein Mannlein, das sich reckt.

Es sieht ganz schön müde aus, Muss es denn schon so früh raus? Es geht aus seinem Bett heraus, Und schaut so in die Welt hinaus.

Es lebt in einem holen Baum, Es hat dort auch ziemlich viel Raum, Es guckt heraus, aus seinem Lochlein, Und nimmt dann hoch das linke Bein.

Als es dann endlich draußen ist, sagt es still und leise: "Mist!" Es sieht die Turmuhr erst auf viere steht, Und meint: "Ich musste ja noch nicht aufstehn!"

Grummelnd geht es zurück ins Bett, Wenn ihm das jemand früher gesagt hätt, Es schläft auch ganz schnell wieder ein, Es wirkt so unbeschwert und klein.

Niemand schläft, doch es ist schön spät, Einge fragen, wie das geht, Doch das ist doch klar wie das Wasser im Hafen, ja, das Sandmännchen hat verschlafen.

So, dieses Gedicht habe im Herbst 2005 auch in Haxtum geschrieben. Logischerweise handelt es sich in der letzten Strophe um den Hafen in Aurich und Steffie weiß ja wie es da ausschaut^^!



Das Glück der Erde
(Eine Kurzgeschichte mit Anspielung an das Lied “Großes Wasser” von Schandmaul)

Langsam gehe ich Schritt für Schritt weiter, weiter auf meinem Weg. Man solle immer einen Fuß vor den anderen setzten haben sie mir gesagt. Man solle nie zurück blicken haben sie auch gesagt. Haben sie Recht? Der Himmel wurde langsam dunkler und sogleich mein Herz immer schwerer. Es fing an zu regnen und die Trauer kroch langsam in mich hinein, aber ich musste stand halten und das tat ich auch. Schweren Herzens ging ich weiter im Regen. Ich hatte kein richtiges Ziel vor Augen, außer meinem Ziel dorthin zu gelangen, wo ich in Ruhe Träumen kann. Manch einer hatte behauptet ich hätte versucht vor der Realität zu fliehen. Das war nicht so, ich konnte durchaus mit der Realität leben, aber trotzdem brauchte ich einen Platz zum Träumen, damit ich in Ruhe mal zu mir selbst gelangen konnte. Ich habe alles zurückgelassen. Kaum einer weiß von meinem Verschwinden und das war auch gut so. Sie hatten sich zwar gewundert, aber ich war damals schon viel zu weit weg, als dass sie mich dann noch hätten aufhalten können. So ging ich immer weiter, ein Fuß vor den anderen setzend, wie es mir gesagt wurde. Ich schaute nach vorne und nicht zurück, wie es mir gesagt wurde und ich fühlte mich im recht mit dem was ich tat. Die Wahrheit über das Leben hatte ich damals nicht gewusst, ich hatte einfach immer nur das getan, was mir gesagt wurde und wenn man mit etwas erzählte, so glaubte ich es auch. Genau deshalb glaubte ich auch, dass man alles erreichen kann, wenn man es nur wollte. Ich glaubte man könnte die vollkommene Zufriedenheit erlangen und wäre glücklich damit und deshalb zog ich los, um diese Zufriedenheit in mir zu finden. Ich ging immer weiter, durch Wälder, über Wiesen, über Straßen und durch unwegsames Gelände, aber egal wo ich hinkam, fühlte ich mich doch mit jedem Schritt, den ich weiter Richtung Norden tat freier. Mit der Zeit verschwanden die Berge aus der Umgebung und weite Graslandschaften mit vereinzelten Wäldern erstreckten sich weit vor mir. Hier in dieser verlassenen trostlosen Gegend war es so Ruhig, dass ich mir fast eingebildet hätte am Ende meiner Reise, am Ziel, am Happy End meiner Träume angelangt zu sein. Doch es musste hinter diesen Grasflächen weitergehen und das beunruhigte mich. Es musste noch schönere Orte geben. Vögel zwitscherten leise, fast den ganzen Tag und begleitet von dem beruhigendem Summen der Bienen ging ich weiter. Schritt für Schritt setzte ich wieder einen Fuß vor den anderen. Selbst an diesem friedfertigem Ort ging es mir erstaunlich schlecht. Ich war unzufrieden, da ich mir sicher war, dass dies nicht das Ende war und anstatt diese ganze Schönheit zu genießen beachtete ich sie kaum und ging einfach weiter, immer weiter. Ehrgeizig schaute ich immer nach vorne. Es konnte nicht mehr weit sein dun tatsächlich. Nach einigen Tagesmärschen erreichte ich die Küste. Ich setzte mich an den Strand und blieb stehen. Das erste mal seit langem genoss ich einfach nur den Moment. Ich schloss die Augen und atmete tief durch. Die Seeluft roch wunderbar und eine leichte Brise umspielte mich und ließ mein Haar und meinem Mantel flattern. Ich schaute hinauf aufs Meer und war tief zufrieden mit mir. So stand ich eine ganze Weile dort einfach herum und war der festen Überzeugung, ich habe das wahre Glück gefunden. Zweifellos war es wunderbar, doch nach einigen Stunden kamen mir doch Zweifel. Ich dachte eine lange Zeit nach und mir wurde langsam, aber sicher klar, dass ein Mensch eigentlich nicht komplett Glücklich sein kann, denn wenn man alles hat was man begehrt, wofür lohnt es sich dann noch zu leben und zu kämpfen. Menschen wollen immer das, was sie nicht kriegen können, so ist es leider. Aber das Leben wäre auch eigentlich langweilig, wäre es nicht so. So stand ich nun am Meer und fühlte mich erleuchtete. Ich war an einem Punkt angelangt, wo man nicht mehr weiter kam. Ich war am Ziel und trotz der Freude machte sich in mir eine Unzufriedenheit breit. Man kann es Menschen nie Recht machen. Alles was man mir je gesagt hatte, hatte ich in diesem Augenblick widerlegt. Man konnte sein vollkommenes Glück nicht erreichen, es war unmöglich und selbst, wenn man immer vorwärts gehen sollte, so wäre es doch besser, wenn man ab und zu einen Blick zurück wirft, damit man bemerkt, dass der Weg sich hinter einem nicht auflöst und man jederzeit nur einen Schritt zurück machen muss um ihn zu finden. Denn das wenige Glück, dass Menschen teilweise erlangen können liegt nicht an einem bestimmten Ort, sondern ist überall zu finden. Man muss nur richtig suche. Als drehte ich mich um. Mein Blick war auf meine Füße gerichtet, die den ersten Schritt zurück taten. Ich schaute gerade aus und ich wusste, dies ist der Weg, den ich gehen muss. Schritt für Schritt und immer einen Fuß vor den anderen ging ich geradeaus meinen Weg und war mit mir und der Welt für einen kurzen Augenblick tatsächlich wieder ganz zufrieden, aber nur für einen kurzen Augenblick.



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